Hygiene und Infektionsschutz

Hygiene und Infektionsschutz werden auch im Schuljahr 2020/2021 am FEG groß geschrieben.


Hygieneplan

Am Friedrich-Ebert-Gymnasium existiert der nachstehende Hygieneplan:

Er berücksichtigt den “Schutzstandard Schule” der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung.


Aspekte des Schulministeriums

Dessen Umsetzung des Hygieneplans zielt u.a. auf die Aspekte, die das Schulministerium in seinen Schulmails – zuletzt vom 08.10.2020 – benannt hat und die in einigen Punkten durch die Schulleitung erweitert wurden:


Mund-Nase-Bedeckung (MNB)

Die aktuelle CoronaBetrVO, die unter dem Link https://www.mags.nrw/coronavirus-rechtlicheregelungen-nrw verfügbar ist, sieht hierzu vor, dass die Verpflichtung zum Tragen einer MNB für alle Personen gilt, die sich im Rahmen der zulässigen schulischen Nutzung in einem Schulgebäude oder auf einem Schulgrundstück aufhalten.

Dies sind vor allem die Schülerinnen und Schüler, die Lehrkräfte, das sonstige pädagogische Personal und Betreuungskräfte sowie Personal des Schulträgers. Eltern sind als Mitglieder der Schulmitwirkungsgremien erfasst. Außerhalb dieser begründeten Anlässe dürfte es in der Regel keine Notwendigkeit für andere Personen (auch nicht für Eltern) geben, das Schulgelände zu betreten.

Für den Schulbetrieb bedeutet dies:

  • Im Schulgebäude und auf dem Schulgelände müssen alle Schülerinnen und Schüler eine Mund-Nase-Bedeckung tragen; dies gilt für alle Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 5 auch wieder im Unterricht und an ihrem Sitzplatz.
  • Lehrkräfte müssen keine Mund-Nase-Bedeckung tragen, solange sie im Unterricht einen Mindestabstand von 1,5 Metern einhalten können.
  • Von der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung kann die Schulleitung nach Vorlage eines aussagekräftigen ärztlichen Attests generell aus medizinischen Gründen befreien, eine Lehrerin oder ein Lehrer aus pädagogischen Gründen zeitweise oder in bestimmten Unterrichtseinheiten. In diesen Fällen ist in besonderer Weise auf die Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern – wenn möglich – zu achten.
  • Diese Regelungen sollen bis zum Beginn der Weihnachtsferien am 22. Dezember 2020 gelten.

Zu der Befreiung aus medizinischen Gründen gibt es eine aktuelle Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichtes für das Land Nordrhein-Westfalen. Danach bedarf es für diesen Nachweis grundsätzlich der Vorlage eines aktuellen ärztlichen Attests, das gewissen Mindestanforderungen genügen muss. Aus dem Attest muss sich regelmäßig jedenfalls nachvollziehbar ergeben, welche konkret zu benennenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen auf Grund der Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der Schule alsbald zu erwarten sind und woraus diese im Einzelnen resultieren. Soweit relevante Vorerkrankungen vorliegen, sind diese konkret zu bezeichnen. Darüber hinaus muss im Regelfall erkennbar werden, auf welcher Grundlage der attestierende Arzt zu seiner Einschätzung gelangt ist (vgl. OVG NRW, Beschluss vom 24. September 2020 – 13 B 1368/20).

Über die zulässige außerschulische Nutzung der Schulgebäude entscheidet weiterhin der jeweilige Schulträger auf Grundlage der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) in der jeweils geltenden Fassung (https://www.mags.nrw/coronavirus-rechtlicheregelungen-nrw#verordnungen).


Rückverfolgbarkeit

Bezogen auf den Unterricht:
Um im Bedarfsfall Infektionsketten nachvollziehen und unterbrechen zu können, sind konstante Gruppenzusammensetzungen erforderlich, soweit nicht zwingende schulorganisatorische Gründe entgegenstehen. Der Unterricht am FEG findet daher grundsätzlich jahrgangsbezogen in Klassen, in Kursen oder festen Lerngruppen stattfinden. Eine Ausnahme bilden der Religions- bzw. PP-Unterricht sowie der Wahlpflichtbereich (Spanisch, Latein, M2M in den Jahrgangsstufen 8 und 9 sowie Kunst und Musik in der Jahrgangsstufe 9), damit der Unterricht gemäß den Vorgaben der Ausbildungs- und Prüfungsordnung organisiert werden kann. Der Unterricht in der gymnasialen Oberstufe findet wie bisher in festen fachbezogenen Kursen statt.

Bezogen auf außerunterrichtliche Arbeitsgemeinschaften, Ensembles und Projekte:
Eine jahrgangsübergreifende Gruppenbildung ist grundsätzlich nicht möglich. Darum werden Arbeitsgemeinschaften, Ensembles und Projekte in der Regel zunächst bis zu den Herbstferien befristet ausgesetzt.

Bezogen auf die Raumnutzung:
In den Räumen für den Unterricht und andere schulische Angebote wird mit Ausnahme von Betreuungsangeboten (der HAB) für alle Klassen, Kurse und Lerngruppen – die sich als feste Stammgruppen (Kohorten) möglichst nicht mit anderen Stammgruppen mischen sollen – eine feste Sitzordnung eingehalten und dokumentiert. Das Lehrerraumprinzip wird bis auf Weiteres – zunächst befristet bis zu den Herbstferien – ausgesetzt und durch das Stammraumprinzip ersetzt. D.h.:

  • Die Klassen der Sekundarstufe I werden in allen Fächern bis auf Kunst, Musik, Biologie, Chemie, Physik, Informatik und Sport in einem Stammraum unterrichtet.
  • Im differenzierten Unterricht (Religionslehren, Praktische Philosophie, Spanisch, Latein, M2M) sitzen die Schülerinnen und Schüler in den Kursräumen nach Klassen getrennt.

Für jede Unterrichtsstunde und vergleichbare Schulveranstaltung wird die Anwesenheit und die Sitzordnung dokumentiert. Die entsprechenden Dokumente werden zur Rückverfolgbarkeit für vier Wochen im Sekretariat des FEG aufbewahrt.


Wegeleitsystem 2.0

Das Wegeleitsystem ist weiterentwickelt worden. Ab dem 21.08.2020 gelten zusätzliche Ausnahmen für die Einbahnstraßenregel sowie eine neue Regel: die Zeitbegrenzungsregel.

Im FEG gilt im Schuljahr 2020/2021 ein Wegeleitsystem, das auf fünf Regeln beruht (wobei das Gebäude des FEG vier Stockwerke besitzt: das Erdgeschoss, den ersten, zweiten und dritten Stock):

  • Zeitbegrenzungsregel: Die folgenden Regeln gelten von 7.30 Uhr an bis 15.50 Uhr. Im Falle eines vorgezogenen Unterrichtschlusses gelten die Regeln 15 Minuten über den vorgezogenen Unterrichtsschluss hinaus.
  • Einbahnstraßenregel für Gänge: Im Erdgeschoss und zweiten Stockwerk des Schulgebäudes sind Gänge nur zur Fortbewegung im Uhrzeigersinn benutzbar, im ersten und dritten Stockwerk nur entgegen dem Uhrzeigersinn (Hilfe zur Orientierung: Die “Uhrzeiger” haben ihren Mittelpunkt in der Pausenhalle; die Gangrichtung wird außerdem über Hinweiszeichen angezeigt). Ausnahmen:
    • Befreit von dem Wegeleitsystem sind Schulangehörige, denen aufgrund gesundheitlicher Gründe die weiten Wege nicht zumutbar sind, sowie die Hausmeister und Sekretärinnen.
    • Die Flure vor den Räumen A001 (CDI), A002, A003 und A004 (Computerraum) sowie A115, A116, A117 und A118 dürfen in zwei Richtungen benutzt werden.
    • Vor dem Raum A204 existiert ein “Extraausgang”.
    • Der Verwaltungsflur vor den Räumen A132 bis 146 einschließlich der Toilette neben A111 darf in beide Richtungen benutzt werden.
  • Rechtsgehregel für Treppen: Treppen dürfen in beide Richtungen benutzt werden, allerdings darf nur rechts gegangen werden (wie im Straßenverkehr, sodass die Personen aus der Gegenrichtung links vorbei gehen).
  • Außer-Haus-Regel: Wege, die auch über den Schulhof zurückgelegt werden können, sollten über den Schulhof zurückgelegt werden.
  • Kurze-Wege-Regel: Es sollte – bei unbedingter Beachtung der Einbahnstraßenregel und der Außer-Haus-Regel – immer der kürzeste Weg zu einem Ziel gewählt werden.
  • Abstandsregel: Beim Zurücklegen von Wegen wird durchgängig auf die Einhaltung von Abständen geachtet.

Wichtig: Bei Feueralarm oder ähnlichen Notfällen gilt das Wegeleitsystem nicht.


Durchlüftung

Das Umweltbundesamt (UBA) hat für die Kultusministerkonferenz (KMK) eine Handreichung zum richtigen Lüften in Schulen erarbeitet. Darin geben die Expertinnen und Experten für Innenraumlufthygiene des UBA Empfehlungen, wie sich mit richtigem Lüften in Schulen das Risiko reduzieren lässt, sich mit dem neuartigen Coronavirus zu infizieren.

Die Empfehlungen können im Einzelnen in dem Dokument nachgelesen werden, das über den folgenden Link einsehbar ist:

Einen Überblick über das richtige Stoß- und Querlüften lässt sich auch der nachstehenden Übersicht des BUA entnehmen:

Zu diesen Maßgaben passen auch die Vorgaben, die das Schulministerium in seiner SchulMail vom 08.10.2020 mitgeteilt hat:

“Das Lüften der Schulräume hat nachweislich großen Einfluss auf die Verminderung der Viruslast und trägt zur maßgeblichen Reduzierung des indirekten Infektionsrisikos bei. Eine wirksame und regelmäßige Durchlüftung der Räume muss daher sichergestellt sein. Als Richtwert kann gelten: alle 20 Minuten und nach jeder Unterrichtsstunde für mindestens 5 Minuten. Kann eine wirksame Belüftung nicht gewährleistet werden, kommen solche Räume für den regelmäßigen Aufenthalt einer Mehrzahl von Personen nicht in Betracht.”

Diese Lüftungsregeln werden am FEG konsequent umgesetzt.


Persönliches Verhalten

Neben Beachten der Husten- und Nies-Etikette, der Händehygiene und der Abstandsregeln werden keine Bedarfsgegenstände wie Gläser, Flaschen zum Trinken, Löffel etc. gemeinsam genutzt.


Händewasch- und Händedesinfektionsmöglichkeiten

Für ausreichende Hände-Waschmöglichkeiten wird am FEG gesorgt. Die Ausstattung der Sanitäranlagen mit entsprechender Sanitärausstattung wie Seifenspender, Papierhandtuchspender und Abfallabwurf wird sichergestellt. Der Zugang zur Händedesinfektion wird an gut erreichbaren Plätzen im Gebäude wie z.B. auf Fluren ermöglicht. Auf das Händeschütteln wird verzichtet. Die Hände sollten regelmäßig und gründlich mit Wasser und Seife über 20-30 Sekunden gewaschen werden.


Benutzung des ÖPNV

Über den Hygieneplan hinaus werden die Schülerinnen und Schüler gebeten, die Hinweise und Verhaltensregeln zu beachten, die in der nachstehenden Übersicht aufgeführt sind und die ergänzenden Erklärvideo veranschaulicht werden: 


Rahmenhygieneplan

Die Ausführungen in dem Hygieneplan orientieren sich an dem Rahmen-Hygieneplan für Schulen und sonstige Ausbildungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche des Landeszentrums Gesundheit NRW, der über den nachstehenden Link eingesehen werden kann:


Schutz von vorerkrankten Schülerinnen und Schülern

Grundsätzlich sind Schülerinnen und Schüler verpflichtet, am Präsenzunterricht teilzunehmen. Es gelten die allgemeinen Bestimmungen zur Schul- und Teilnahmepflicht.

Für Schülerinnen und Schüler mit relevanten Vorerkrankungen finden die Bestimmungen über Erkrankungen (§ 43 Absatz 2 SchulG) mit folgender Maßgabe Anwendung: Die Eltern entscheiden, ob für ihr Kind eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch entstehen könnte. Die Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt wird empfohlen. In diesem Fall benachrichtigen die Eltern unverzüglich die Schule und teilen dies schriftlich mit. Entsprechende Pflichten gelten für volljährige Schülerinnen und Schüler.

Die Eltern bzw. die betroffenen volljährigen Schülerinnen und Schüler müssen darlegen, dass für die Schülerin oder den Schüler wegen einer Vorerkrankung eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen schweren Krankheitsverlauf im Falle einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Bei begründeten Zweifeln kann die Schule ein ärztliches Attest verlangen und in besonderen Fällen ein amtsärztliches Gutachten einholen. Besucht die Schülerin oder der Schüler die Schule voraussichtlich oder tatsächlich länger als sechs Wochen nicht, soll die Schule ein ärztliches Attest verlangen und in besonderen Fällen ein amtsärztliches Gutachten einholen. Für die Schülerin oder den Schüler entfällt lediglich die Verpflichtung zur Teilnahme am Präsenzunterricht. Sie oder er ist weiterhin dazu verpflichtet, daran mitzuarbeiten, dass die Aufgabe der Schule erfüllt und das Bildungsziel erreicht werden kann. Hierzu gehört auch der Distanzunterricht. Die Verpflichtung zur Teilnahme an Prüfungen bleibt bestehen.


Schutz vorerkrankter Angehöriger, die mit Schülerinnen und Schülern in häuslicher Gemeinschaft leben

Sofern eine Schülerin oder ein Schüler mit einem Angehörigen – insbesondere Eltern, Großeltern oder Geschwister – in häuslicher Gemeinschaft lebt und bei diesem Angehörigen eine relevante Erkrankung, bei der eine Infektion mit SARS-Cov-2 ein besonders hohes gesundheitliches Risiko darstellt, besteht, sind vorrangig Maßnahmen der Infektionsprävention innerhalb der häuslichen Gemeinschaft zum Schutz dieser Angehörigen zu treffen.

Die Nichtteilnahme von Schülerinnen und Schülern am Präsenzunterricht kann zum Schutz ihrer Angehörigen nur in eng begrenzten besonderen Ausnahmefällen und nur vorübergehend in Betracht kommen. Dies setzt voraus, dass ein ärztliches Attest des betreffenden Angehörigen vorgelegt wird, aus dem sich die Corona-relevante Vorerkrankung, die konkret zu erwartenden Beeinträchtigungen und die Grundlage der attestierten ärztlichen Einschätzung ergeben (vgl. den oben angegebenen Beschluss des OVG NRW vom 24. September 2020).

Eine Entbindung von der Teilnahme am Präsenzunterricht kommt vor allem dann in Betracht, wenn sich die oder der Angehörige aufgrund des individuellen Verlaufs ihrer oder seiner Vorerkrankung vorübergehend in einem Zustand erhöhter Vulnerabilität befindet. Die Verpflichtung der Schülerinnen und Schüler zur Teilnahme am Distanzunterricht und zur Teilnahme an Prüfungen bleibt bestehen.

Diese Grundsätze gelten ebenso bei Anträgen auf Entbindung von der Teilnahme am Präsenzunterricht.


Rückkehr von Schülerinnen und Schülern aus Risikogebieten/Schulpflicht

Schülerinnen und Schülern müssen sich nach der Rückkehr aus Risikogebieten nach Maßgabe der jeweils geltenden Coronaeinreiseverordnung (vgl. zu der ab dem 7. Oktober 2020 geltenden Fassung diesen Link) regelmäßig in Quarantäne begeben. Wenn sie dies missachten und dennoch zur Schule kommen, spricht die Schulleiterin oder der Schulleiter aufgrund des Hausrechts das Verbot aus, das Schulgelände zu betreten. Unabhängig von den rechtlichen Folgen stellt ein solches Verhalten einen schweren Verstoß gegen die Pflicht zur gegenseitigen Rücksichtnahme in der Schule dar.

Wenn Schülerinnen und Schüler in Quarantäne sind, bleiben sie dem Unterricht aus Rechtsgründen fern. Dieser Umstand stellt daher keine Schulpflichtverletzung und keinen schulischen Pflichtenverstoß der Schülerin oder des Schülers dar. Das dem privaten Lebensbereich zuzurechnende Urlaubsverhalten ist durch schulrechtliche Maßnahmen (Bußgeldverfahren, Ordnungsmaßnahmen) nicht zu sanktionieren.

Nach § 43 Absatz 2 SchulG müssen die Eltern bzw. die betroffenen volljährigen Schülerinnen und Schüler im Falle eines Schulversäumnisses die Schule unverzüglich benachrichtigen und schriftlich den Grund mitteilen. Bei begründeten Zweifeln, ob Unterricht aufgrund der Verpflichtung zur Einhaltung von Quarantänemaßnahmen versäumt wird, kann die Schule im Fall der gesetzlichen Quarantäne gemäß § 3 CoronaEinrVO von den Eltern Nachweise über die Reise in ein Risikogebiet verlangen und im Fall einer behördlich angeordneten Quarantäne im Wege der Amtshilfe gemäß § 5 Absatz 1 Nr. 3 Verwaltungsverfahrensgesetz NRW beim Gesundheitsamt Erkundigungen einziehen, ob und ggfls. welche Maßnahmen dort aufgrund des Infektionsschutzgesetzes oder aufgrund der nach dem Infektionsschutzgesetz erlassenen Bestimmungen getroffen worden sind. Für die Nachholung quarantänebedingt nicht erbrachter Leistungsnachweise (Klassenarbeiten, Klausuren) gelten die Bestimmungen der jeweiligen Ausbildungs- und Prüfungsordnung.

Nach dem Aufenthalt in einem Risikogebiet und der Einreise nach Deutschland entfällt die Pflicht zur Quarantäne ab dem Zeitpunkt, ab dem Einreisende ein negatives Testergebnis nachweisen können. Hierfür gibt es aktuell zwei Möglichkeiten:

  • Nachweis eines negativen Testergebnisses bei der Einreise, das nicht älter als 48 Stunden sein darf. Dieses ärztliche Zeugnis muss in deutscher oder in englischer Sprache verfasst sein.
  • Testung unverzüglich nach der Einreise (Testzentrum oder Hausarzt).


Umfassende Testungen im Corona-Fall

Sollten bei Testungen oder auf anderem Wege Infektionsfälle mit dem Corona-Virus festgestellt werden, wird das zuständige Gesundheitsamt von der Schulleitung informiert und entscheidet über weitere Maßnahmen. Beispielsweise kommt eine Testung von Kontaktpersonen in Betracht, um lokale Cluster und Infektionsketten zu identifizieren und möglichst frühzeitig zu unterbrechen. Je nach Infektionsgeschehen und regionaler Gegebenheit werden Schulen aber auch umfassend oder gar vollständig getestet und wenn nötig auch kurzfristig vorübergehend geschlossen, um das Infektionsgeschehen gesichert abklären und eindämmen zu können.


Vorgehen bei auftretenden Corona-Fällen

Schülerinnen und Schüler, die im Schulalltag COVID-19-Symptome (wie insbesondere Fieber, trockener Husten, Verlust des Geschmacks-/Geruchssinn) aufweisen, sind ansteckungsverdächtig. Sie werden daher zum Schutz der Anwesenden gemäß § 54 Absatz 3 SchulG – bei Minderjährigen nach Rücksprache mit den Eltern – unmittelbar und unverzüglich von der Schulleitung nach Hause geschickt oder von den Eltern abgeholt. Bis zum Verlassen der Schule werden sie getrennt untergebracht und angemessen beaufsichtigt. Die Schulleitung nimmt mit dem Gesundheitsamt Kontakt auf. Dieses entscheidet über das weitere Vorgehen.

Auch Schnupfen kann nach Aussage des Robert-Koch-Instituts zu den Symptomen einer COVID-19-Infektion gehören. Angesichts der Häufigkeit eines einfachen Schnupfens empfiehlt das FEG den Eltern unter Bezugnahme auf § 43 Absatz 2 Satz 1 SchulG, dass eine Schülerin oder ein Schüler mit dieser Symptomatik ohne weitere Krankheitsanzeichen oder Beeinträchtigung ihres Wohlbefindens zunächst für 24 Stunden zu Hause beobachtet werden soll. Wenn keine weiteren Symptome auftreten, nimmt die Schülerin oder der Schüler wieder am Unterricht teil. Kommen jedoch weitere Symptome wie Husten, Fieber etc. hinzu, ist eine diagnostische Abklärung zu veranlassen.

Die Anwesenheit in der Schule, also die Teilnahme am Präsenzunterricht und sonstigen Schulveranstaltungen, ist für die Dauer einer Quarantäne ausgeschlossen; dabei ist von 14 Tagen auszugehen. Die zu einer Quarantäne verpflichteten Schülerinnen und Schüler erhalten nach Möglichkeit Distanzunterricht. Sie sind auch weiterhin verpflichtet, sich auf diesen Unterricht vorzubereiten, sich aktiv daran zu beteiligen, die erforderlichen Arbeiten anzufertigen und die Hausaufgaben zu erledigen.