Das Schuljahr 2021/2022

Aktuelle Hinweise

Eine Orientierung, unter welchen Rahmenbedingungen das aktuelle Schuljahr stattfindet, bietet die nachstehende Zusammenstellung.




Das Schuljahr auf einen Blick

Präsenzunterricht nach den Weihnachtsferien

In seiner SchulMail vom 06. Januar 2022 teilt das Schulministerium Folgendes mit:

Nach den Weihnachtsferien wird der Schulstart wie geplant im Präsenzunterricht erfolgen. Die Kultusministerinnen und Kultusminister der Länder haben in ihrem Beschluss vom 5. Januar 2022 noch einmal bekräftigt, dass Präsenzunterricht auch in Zeiten des Aufkommens der Omikron-Variante höchste Priorität hat, damit Bildungschancen sichergestellt und psychosoziale Folgeschäden bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen verhindert werden können. Die Einhaltung der Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen sowie die hohen Impfquoten unter den an Schulen Beschäftigten zeugen nach Auffassung aller Kultusministerinnen und Kultusminister von einem außerordentlichen Verantwortungsbewusstsein der schulischen Akteurinnen und Akteure.“

Infektionsschutz (Testungen samt Terminen, Neuregelung der Maskenpflicht, Lüftung etc.)

Dem Infektionsschutz kommt auch im Schuljahr 2021/2022 eine große Bedeutung zu. Am FEG wird er durch folgende Regelungen gewährleistet:

Testungen:

Auch in der Zeit nach den Weihnachtsferien (also ab dem 10.01.2022) bleiben die wöchentlichen Testungen an den Schulen erhalten – ab sofort allerdings unabhängig von dem jeweiligen Immunisierungsstatus. Das bedeutet, dass sowohl immunisierte (geimpfte und genesene) als auch nicht immunisierte Schülerinnen und Schüler an den Testungen teilnehmen müssen. Nähere Erläuterungen finden sich unter diesem Link.

Die Testungen finden zu folgenden Zeitpunkten in der Schule statt:

Derzeit sind pro Woche drei Schnelltests obligatorisch. Diese werden in der Regel montags, mittwochs und freitags in der ersten Stunde durchgeführt. Ausnahmen bilden

  • Lerngruppen, in denen in der ersten Stunde Klausuren oder Klassenarbeiten angesetzt sind.

In diesen Jahrgangsstufen werden die Tests in der vierten Stunde durchgeführt (falls Klausuren nicht spätestens in der dritten Stunde enden: in der sechsten Stunde).

Masken (Neuregelung ab 02. Dezember 2021):

Ab 02. Dezember 2021 ist die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske in Schulen wieder erweitert worden. Sie gilt nun auch wieder, wenn

  • die Schülerinnen und Schüler in Klassen- oder Kursräumen auf festen Sitzplätzen sitzen.

Damit besteht im Schulgebäude grundsätzlich die Pflicht zum Tragen einer Maske. Davon abgesehen bleibt es bei den bereits bekannten Ausnahmen von der Maskenpflicht im Schulgebäude, vgl. § 2 Absatz 1 Satz 2 Coronabetreuungsverordnung.

In der SchulMail vom 01.12.2021 erläutert das Schulministerium die Regelung wie folgt:

„Die Maskenpflicht am Sitzplatz wird nach gründlicher Abwägung aller Gesichtspunkte ab morgen, 2. Dezember 2021, wieder eingeführt. Die Coronabetreuungsverordnung wird dementsprechend geändert.

Mit der Wiedereinführung der Maskenpflicht am Sitzplatz bleiben zugleich die behördlichen Anordnungen von Quarantänemaßnahmen auf ein unbedingt erforderliches Maß beschränkt. Sofern nicht außergewöhnliche Umstände (z.B. Ausbrüche oder Auftreten von neuen Virus-Varianten) vorliegen, wird sich die Anordnung von Quarantänen also wieder nur auf die infizierte Person beziehen. Zusätzliche, womöglich tägliche Testungen in der Schule für nicht immunisierte Schülerinnen und Schüler sind angesichts der regelmäßigen Schultestungen derzeit nicht erforderlich und können auch von den Gesundheitsämtern nicht angeordnet werden.

Die Maske am Sitzplatz gilt ab sofort auch wieder für Ganztags- und Betreuungsangebote, darüber hinaus für alle sonstigen Zusammenkünfte im Schulbetrieb (Konferenzen, Besprechungen, Gremiensitzungen), sofern ein Mindestabstand von 1,50 Metern nicht eingehalten werden kann.“

Für Lehrkräfte, Betreuungskräfte und sonstiges Personal entfällt die Maskenpflicht im Unterrichtsraum, solange ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu den anderen Personen im Raum eingehalten wird. Für das schulische Personal entfällt die Maskenpflicht auch bei Konferenzen und Besprechungen im Lehrerzimmer am festen Sitzplatz.

Lüftung:

Am FEG lassen sich in sämtlichen Unterrichtsräumen die Fenster vollständig öffnen. Sie gelten daher nach einer Einstufung des Städtischen Gebäudemanagements (SGB) als Räume der Kategorie 1, die ohne weitere technische Maßnahmen zu nutzen seien. Der Schulträger schafft daher für das FEG keine Raumlüfter an.

Umso wichtiger ist es, dass die Räume auch im Schuljahr 2021/2022 konsequent gelüftet werden. Zu weiteren Hinweisen s. diesen Link.

Rückverfolgbarkeit:

Die strikte Einhaltung von Regeln zur Bildung von Lerngruppen im Unterricht sowie im Rahmen des AG-, Ensemble- und Projektbereichs ermöglichen eine durchgängige Rückverfolgung. Im Einzelnen werden die Regeln auf der Seite dargestellt, die über diesen Link aufgerufen werden kann.

Händewasch- und Desinfektionsmöglichkeiten:

Für ausreichende Hände-Waschmöglichkeiten wird am FEG gesorgt. Die Ausstattung der Sanitäranlagen mit entsprechender Sanitärausstattung wie Seifenspender, Papierhandtuchspender und Abfallabwurf wird sichergestellt. Der Zugang zur Händedesinfektion wird an gut erreichbaren Plätzen im Gebäude wie z.B. auf Fluren ermöglicht. Auf das Händeschütteln wird verzichtet. Die Hände sollten regelmäßig und gründlich mit Wasser und Seife über 20-30 Sekunden gewaschen werden.

Wegeleitsystem:

Das Wegeleitsytem, das unter diesem Link dargestellt ist, ist zunächst ausgesetzt. Auf diese Schutzvorkehrung wird zurückgegriffen, wenn die Inzidenzen in Bonn weiter ansteigen.

Pausenregelung:

Zunächst gilt die Pausenregelung, wie sie im Stundenplan ausgewiesen ist. Die Pausenzeiten werden entzerrt, wenn das Infektionsgeschehen an Intensität gewinnt.

Aktualisiertes Vorgehen bei Risikokontakten innerhalb der Schule (Quarantäne)

In der SchulMail vom 28.10.2021 hat das Schulministerium die Regelungen zum Vorgehen bei Risikokontakten innerhalb der Schule (Quarantäne) aktualisiert. Im Wesentlichen gelten nun folgende Leitlinien (vgl. den Erlass des MAGS zur aktualisierten Quarantäneregelung für Schulen):

  • Tritt in einem Klassen- oder Kursverband ein Infektionsfall auf, ist die Quarantäne von Schülerinnen und Schülern auf die nachweislich infizierte Person sowie die unmittelbare Sitznachbarin oder den unmittelbaren Sitznachbar zu beschränken. Vollständig geimpfte oder genesene Personen ohne Symptome sind von der Quarantäneanordnung weiterhin ausgenommen.
  • Die bekannten Regelungen zur sogenannten „Freitestung“ von engen Kontaktpersonen gelten fort. Dies bedeutet, dass die Quarantäne der Schülerinnen und Schüler frühestens am fünften Tag der Quarantäne durch einen negativen PCR-Test oder einen qualifizierten hochwertigen Antigen-Schnelltest vorzeitig beendet werden kann. Bei einem negativen Testergebnis nehmen die Schülerinnen und Schüler sofort wieder am Unterricht teil.

Ein solches Vorgehen erscheint dem Schulministerium vertretbar, wenn die eingeübten und bewährten Schutzmaßnahmen wie Lüften und Einhalten der Hygieneregeln am FEG konsequent umgesetzt werden.

Stammraumprinzip, angepasste Stundenpläne ab 17. Januar 2022

Die Stundenpläne, die am 17.01.2022 in Kraft treten, setzen das Stammraumprinzip um. Das heißt: Raumwechsel der Schülerinnen und Schüler werden reduziert – beispielsweise dadurch, dass Klassen einen Großteil des Unterrichts in einem Stammraum absolvieren.

Einsehen lassen sich die Stundenpläne über die folgenden Links (bitte den Zwischenspeicher des verwendeten Browsers leeren, damit die aktuellen Fassungen der Stundenpläne angezeigt werden):

Bitte beachten Sie folgenden Hinweis:

  • Die Pläne sind nicht nach A- und B-Wochen gegliedert. In den ersten beiden und in der 8. und 9. Stunde gilt die alte Regel, dass in ungeraden Wochen die erste und die neunte Stunde verdoppelt wird und in geraden Wochen die zweite und achte.

Ankommen und Aufholen

Akzente der schulischen Arbeit zu Beginn des Schuljahres:

Um es den Schülerinnen und Schülern zu ermöglichen, schon bald wieder an die schulische Normalität der Zeit vor Corona anknüpfen zu können, zielt die schulische (Unterrichts)Arbeit in den ersten Tagen des Schuljahres vor allem darauf:

  • die einzelnen Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen emotional und psychosozial zu unterstützen,
  • das soziale Miteinander zu fördern sowie
  • die Lernfreude zu entwickeln.

Die Phase des „Ankommens“ wird auch dafür genutzt, behutsam die Diagnose von Lernständen vorzubereiten und durchzuführen. Die Pandemiefolgen sollen individuell diagnostiziert, reflektiert und die sozial-emotionalen Aspekte genauso wie vorhandene Lernrückstände im Anschluss schrittweise aufgearbeitet werden.

Nach den Tagen des Ankommens gewinnt in der Zeit bis zu den Herbstferien für eine adäquate Ausrichtung des Unterrichts sowie der Maßnahmen für eine individuelle Förderung die Ermittlung der Lernausgangslagen in allen Fächern an Bedeutung.

Weiterführung der Akzente durch Maßnahmen des Landesprogramms „Ankommen und Aufholen“:

Das Schulministerium hat ein Landesprogramm aufgelegt, um während der Pandemie entstandene Lernrückstände abzubauen. Das Programm umfasst die vier Bausteine „Extra-Geld“, „Extra-Personal“, „Extra-Zeit“ und „Extra-Blick“:

Quelle: https://www-schulministerium-nrw-de.prod-drupal.nrw.de/ankommen-aufholen (Stand: 15.08.2021)

Das FEG wird systematisch an den Programmbausteinen partizipieren, insbesondere an den Ansätzen

  • Extra-Geld“ (u.a. Nutzung des Schulbudgets für schulbezogene Maßnahmen zur Beseitigung der pandemiebedingten Defizite) und
  • Extra-Personal“ (befristete Einstellung von zusätzlichem Personal, um so die Schülerinnen und Schüler beim Aufholen pandemiebedingter Lernrückstände zu unterstützen).

Die Höhe des Betrages, welchen das Schulministerium dem FEG im Rahmen des Programmbausteins „Extra-Geld“ zur Verfügung stellt, lässt sich der nachstehenden Übersicht entnehmen:

Im Rahmen des Programmbausteins „Extra-Personal“ wurde dem FEG ein Stellenanteil im Umfang von 12 Wochenstunden für die Einrichtung von Quartalskursen zugewiesen. Dabei handelt es sich um zweistündige Kurse in den Jahrgangsstufen 8 und 9 in den Fächern Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Mathematik, um bei Bedarf die Inhalte, die im letzten Schuljahr während der Distanzlernphase vermittelt wurden, erneut aufzuarbeiten.

Digitalisierung

Die digitalen Kompetenzen, die durch den Distanzunterricht im letzten Schuljahr aufgebaut und geschult wurden, fließen im aktuellen Schuljahr in den Präsenzunterricht ein. Zudem bildet die Digitalisierung einen Schwerpunkt der Schulentwicklung, um neben den Kompetenzen auch die entsprechenden Lehr-Lernkonzepte sowie die digitale Infrastruktur weiterzuentwickeln.

Einen Überblick über den aktuellen Entwicklungsstand liefert die Dokumentation unter dem nachstehenden Link:
http://digitales.feg-bonn.de

Schulfahrten im Schuljahr 2021/2022

Beratung in der Schulkonferenz:

Im Schuljahr 2021/2022 kann das FEG in eigener Verantwortung über Schulfahrten im In- und Ausland entscheiden. Die Schulkonferenz hat hierzu, wie im Schulgesetz vorgesehen, ein Fahrtenprogramm für das Schuljahr 2021/2022 festgelegt.

Grundsätzlich gilt, dass vor der Durchführung sorgfältig abgewogen werden muss, ob entstehender Ausfall von Präsenzunterricht angesichts eventuell bestehender Lernrückstände verantwortbar ist. Insbesondere Unterrichtsausfall bei unbeteiligten Klassen oder Kursen ist unbedingt zu vermeiden.

Auch bei einer mehrtägigen Schulfahrt gelten die Vorgaben der Corona-Betreuungsverordnung und der CoronaTestQuarantäneVerordnung grundsätzlich weiter. Eine Teilnahme an einer Schulfahrt als verbindliche Schulveranstaltung ist nur für Schülerinnen und Schüler möglich, die einen aktuellen Negativtestnachweis erbringen oder vollständig geimpft sind. Im Falle einer Verweigerung übernimmt das Land Nordrhein-Westfalen nicht die anfallenden Kosten für diese Schülerinnen und Schüler.

Keine Übernahme von Stornierungskosten durch das Land:

Bei eventuellen Buchungen sind die Stornoregelungen des jeweiligen Anbieters zu berücksichtigen, insbesondere im Fall coronabedingter Stornierungen.

Sollten bei unvorhersehbaren Entwicklungen pandemiebedingte Stornierungen notwendig sein und dadurch Stornokosten entstehen, werden diese nicht durch das Land übernommen. Dies gilt auch, wenn während einer Schulfahrt ein positives Testergebnis vorliegt und die betroffene Schülerin oder der betroffene Schüler deswegen die Schulfahrt nicht mehr fortsetzen kann und von ihren Eltern auf eigene Kosten abzuholen ist. Daher setzt die Buchung einer Schulfahrt voraus, dass vor Vertragsabschluss von allen Eltern schriftliche, rechtsverbindliche Erklärungen über die Teilnahme an der Veranstaltung und die verpflichtende Kostentragung vorliegen (vgl. dazu die SchulMail v. 30.06.2021).

Als Planungshilfe für Schulfahrten hat das Schulministerium folgende Checkliste veröffentlicht: