Das ABC des Schuljahres 2020/2021

Abitur

Der Beginn der Abschlussprüfungen im Abitur wird im kommenden Jahr um jeweils knapp zwei Wochen verschoben. Das gibt den Schulen Gelegenheit, die Schülerinnen und Schüler besser auf die Prüfungen vorzubereiten. Das FEG wird überdies für die Abiturientinnen und Abiturienten im Rahmen eines Blockunterrichts bezogen auf die Abiturfächer eine intensive Abiturvorbereitung anbieten.

Zudem sollen Lehrkräfte in ausgewählten Fächern der allgemeinbildenden Schulen
eine erweiterte Aufgabenauswahlmöglichkeit erhalten, um angesichts möglicher Einschränkungen durch die Corona-Pandemie im Interesse der Schülerinnen und Schüler Prüfungen ohne Abstriche am Niveau, aber mit Blick auf die unterrichteten Inhaltsfelder zu ermöglichen. Die Abiturvorgaben gelten unverändert. Die neuen Prüfungstermine für die einzelnen Fächer werden den Schulen wie üblich zu Beginn des Schuljahres per Erlass mitgeteilt.

Abgesehen davon sollen im kommenden Schuljahr alle Vorgaben der Ausbildungs- und Prüfungsordnungen unverändert gelten; dies schließt alle Abschlussverfahren und Prüfungen einschließlich der Abiturprüfungen im Jahr 2021 ein. Die angepasste Terminleiste für das Zentralabitur 2021 ist zum Schuljahresbeginn 2020/2021 unter www.standardsicherung.nrw.de verfügbar.


AGs, Ensembles, Projekte

Arbeitsgemeinschaften, Ensembles und Projekte werden i.d.R. bis auf Weiteres ausgesetzt. Den Hintergrund dieser Maßnahme bildet die Tatsache, dass in diesen kohortenübergreifenden Gruppen Vermischungen stattfinden, die dem Infektionsschutz abträglich sind.

Eine Ausnahme bilden solche AGs, Ensembles oder Projekte, bei denen ein speziell entwickeltes und genehmigtes Hygiene- und Infektionspräventionskonzept sicherstellt, dass nicht von einer erhöhten Infektionsgefahr ausgegangen werden muss. Dies betrifft folgende Angebote, die nach dem derzeitigen Planungsstand spätestens nach den Herbstferien beginnen:

  • Band-AG
  • Cambridge-AG
  • Chemie-AG
  • Fairtrade-AG
  • Gartenhelfer-AG
  • Grafik-Design-AG
  • Homepage-AG
  • Lauf-AG
  • Phoenix-Orchester (nur mit Streichern)
  • Spanisch-AG
  • Volleyball-AG


AHA-Prinzip

Am FEG wird auch im Schuljahr 2020/2021 konsequent das AHA-Prinzip umgesetzt:

  • A-lltagsmasken werden getragen.
  • H-gyienestandards werden eingehalten.
  • A-bstände werden beachtet.


Berufsorientierung

Die Berufliche Orientierung nach den Vorgaben der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ ist im Schuljahr 2020/21 wieder verpflichtend umzusetzen.


CDI

Das CDI öffnet am 01.09.2020 seine Türen wieder. Dies geschieht unter besonderen Bedingungen, die den Infektionsschutz gewährleisten, die an dieser Stelle veröffentlicht werden.

Sofern Eltern sich für die Mitarbeit am CDI interessieren, wird darum gebeten, das Interesse per E-Mail an die folgende Adresse zu bekunden: cdi@feg-bonn.de

Schülerinnen und Schüler können im CDI Bücher ausleihen, wenn sie die nachstehende Erklärung zur Datenerfassung über die Klassenleitungen an das CDI-Team gegeben haben:


Datenschutz

Bei der verantwortungsbewussten Nutzung von digitalen Anwendungen und Tools im Unterricht kommt der Datensicherheit und dem Datenschutz der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrerinnen und Lehrer eine besondere Bedeutung zu. Weitere Informationen hierzu finden sich

  • weiter unten im Zusammenhang mit dem Stichwort “Videokonferenzen” sowie
  • im Bildungsportal des Schulministeriums unter dem Stichwort „Datenschutz“.

Die Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen (LDI) hat eine Handreichung mit dem Titel „Pandemie und Schule – Datenschutz mit Augenmaß“ herausgegeben. Neben grundsätzlichen Informationen – zu denen neben den Rechtsgrundlagen unter anderem auch die Aspekte Information und Einwilligung gehören – gibt die Handreichung Hinweise zu konkreten Bereichen digitaler Datenverarbeitung in Coronazeiten (E-Learning-Plattformen, Online-Videokonferenztools und Messenger-Dienste). Unterstützung und Beratung für die Schulen bieten auch die behördlichen Datenschutzbeauftragten bei den Schulämtern.

Im Rahmen der pädagogischen Arbeit in der Schule soll auch der kritische und verantwortungsvolle Umgang mit digitalen Medien thematisiert werden. Der Medienkompetenzrahmen NRW bietet hier eine Grundlage.


Digitale Ausstattung

Am FEG wird das Distanzlernen in digitaler Form angeboten (vgl. http://distanzlernen.de). Familien, deren Kinder von Distanzlernangeboten betroffen sind und die einen Engpass bei der digitalen Ausstattung haben, wenden sich bitte an die Schulleitung. Diese versucht, Abhilfe zu schaffen.


Distanzunterricht

Rechtliche und konzeptionelle Grundlagen

Für das Schuljahr 2020/21 werden die rechtlichen Grundlagen durch die „Zweite Verordnung zur befristeten Änderung der Ausbildungs- und Prüfungsordnungen gemäß
§ 52 SchulG“ ergänzt. Die Verordnung soll nach Zustimmung des Ausschusses für Schule und Bildung des Landtags rückwirkend zum 1. August 2020 in Kraft treten. Als Schule ist das FEG gehalten, die Verordnung im Vorgriff anzuwenden. Diese Verordnung soll den Distanzunterricht als Ergänzung zum Präsenzunterricht in der herkömmlichen Form rechtlich verankern.

Damit soll für das Schuljahr 2020/21 die rechtliche Grundlage dafür geschaffen werden, den Distanzunterricht – sowohl in analoger als auch in digitaler Form – als eine dem Präsenzunterricht gleichwertige Unterrichtsform zu definieren. Die Einrichtung von Distanzunterricht dient der Sicherung des Bildungserfolgs der Schülerinnen und Schüler, falls

  • der Präsenzunterricht wegen des Infektionsschutzes oder
  • deshalb nicht vollständig möglich ist, weil Lehrerinnen und Lehrer nicht dafür eingesetzt werden können und auch kein Vertretungsunterricht erteilt werden kann.

Distanzunterricht kann aus Gründen des Infektionsschutzes auch für einzelne Schülerinnen und Schüler oder einen Teil der Schülerinnen und Schüler erteilt werden. Beim Distanzunterricht handelt es sich nicht um sogenanntes „Homeschooling“. Darunter wird im Allgemeinen eine Form des Lernens verstanden, die ohne Beteiligung der Schule erfolgt – ggf. gesteuert von den Eltern. Beim Distanzunterricht handelt es sich weiterhin um von der Schule veranlasstes und von den Lehrerinnen und Lehrern begleitetes Lernen auf der Grundlage der geltenden Unterrichtsvorgaben (Richtlinien und Lehrpläne).

Daraus ergeben sich für Schülerinnen und Schüler, für Lehrkräfte und für das FEG insgesamt wichtige Veränderungen zu dem im letzten Schulhalbjahr angebotenen Lernen auf Distanz:

  • Der Distanzunterricht beruht auf einem pädagogischen und organisatorischen Plan. Für den Distanzunterricht gelten die Unterrichtsvorgaben des Ministeriums und die schuleigenen Unterrichtsvorgaben gemäß § 29 des Schulgesetzes NRW. Der Schulleiter richtet im Bedarfsfall den Distanzunterricht im Rahmen der Unterrichtsverteilung ein und informiert die zuständige Schulaufsicht und die Schulkonferenz darüber.
  • Die Schülerinnen und Schüler sind zur Teilnahme am Distanzunterricht im gleichen Maße wie beim Präsenzunterricht verpflichtet.
  • Die beteiligten Lehrkräfte gewährleisten die Organisation des Distanzunterrichts und die regelmäßige pädagogisch-didaktische Begleitung ihrer Schülerinnen und Schüler. Für den Einsatz der Lehrkräfte wird in der Verordnung geregelt, dass der Einsatz im Präsenz- und Distanzunterricht hinsichtlich des zur Verfügung stehenden Stundendeputats gleichwertig ist.
  • Eine weitere Neuerung für das Schuljahr 2020/21 ist die Bewertung von Leistungen beim Distanzunterricht.

Ein regelmäßiger Schulbesuch ist eine wichtige Voraussetzung für die Erfüllung des Bildungs- und Erziehungsauftrags von Schule sowie die psychosoziale Entwicklung der Schülerinnen und Schüler. Grundsätzlich sind Schülerinnen und Schüler daher verpflichtet, am Präsenzunterricht teilzunehmen. Es gelten die allgemeinen Bestimmungen zur Schulpflicht und zur Teilnahmepflicht. Dies ist zudem vor dem Hintergrund gerechtfertigt, dass sowohl die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) als auch das Robert-Koch-Institut (RKI) in ihren Empfehlungen zum Umgang mit Risikogruppen zwischenzeitlich auf das Erfordernis einer medizinischen Einzelfallbeurteilung verweisen.

Für Schülerinnen und Schüler mit relevanten Vorerkrankungen finden die Bestimmungen über Erkrankungen (§ 43 Absatz 2 Schulgesetz NRW) mit folgender Maßgabe Anwendung: Die Eltern entscheiden, ob für ihr Kind eine gesundheitliche Gefährdung durch den Schulbesuch entstehen könnte – die Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt wird angeraten. In diesem Fall benachrichtigen die Eltern unverzüglich die Schule und teilen dies schriftlich mit. Bei begründeten Zweifeln (z. B. bei besonders häufigem, mit Krankheit begründetem Fehlen oder einer außergewöhnlichen Dauer der Erkrankung) kann die Schule von den Eltern ein ärztliches Attest verlangen und in besonderen Fällen ein amtsärztliches Gutachten einholen. Besuchen die Schülerin oder der Schüler die Schule voraussichtlich oder tatsächlich länger als sechs Wochen nicht, soll die Schule ein ärztliches Attest verlangen und in besonderen Fällen ein amtsärztliches Gutachten einholen.

Für diese Schülerinnen und Schüler entfällt lediglich die Verpflichtung zur Teilnahme am Präsenzunterricht. Sie sind weiterhin dazu verpflichtet, daran mitzuarbeiten, dass die Aufgabe der Schule erfüllt und das Bildungsziel erreicht werden kann. Hierzu gehört auch der Distanzunterricht. Die Verpflichtung zur Teilnahme an Prüfungen bleibt bestehen.

Weiterentwicklungen am FEG: vom Distanzlernen 2.0 zum Distanzlernen 3.0

Am FEG besteht die Möglichkeit, im Schuljahr 2020/2021 an den positiven Erfahrungen des letzten Schuljahres anzuschließen. Nach einer umfassenden Evaluation wurde das schulische Konzept des Distanzlernens zum “Distanzlernen 2.0” weiterentwickelt. Die Eckpunkte dieses Konzepts finden sich in dem nachstehend verfügbaren Papier:

Schon beim Distanzlernen 2.0 galt der Grundsatz, die Lernangebote in digitaler (statt in analoger) Form zu unterbreiten. An diesem Konzept wird festgehalten, wobei das Distanzlernen auf zwei Ebenen zum Konzept des “Distanzlernens 3.0” weiterentwickelt wird:

  • auf der Ebene der digitalen Werkzeuge (Integration des landesweit eingerichteten Tools LOGINEO LMS) sowie
  • auf der didaktisch-methodischen Ebene (Fortentwicklung des Distanzlernens zum begleiteten Distanzunterricht).

Vorgesehen ist, das Konzept des Distanzlernens 3.0 während einer Übergangszeit, die voraussichtlich bis zu den Herbstferien dauert, zu implementieren.

(Vgl. auch die Hinweise des Schulministeriums zum “Lernen auf Distanz”.)


Exkursionen

Nach den Sommerferien sind Fahrten und Exkursionen zu anderen Lernorten wieder zulässig, wobei die Vorgaben zum Infektionsschutz und zur Hygiene jeweils zu beachten sind. Am FEG werden bis auf Weiteres – zunächst befristet zu den Herbstferien – in der Regel jedoch keine Exkursionen stattfinden. Momentan sind auch Arembergaufenthalte ausgeschlossen.

Vgl. auch das Stichwort “Schulfahrten“.


Freistunden und EVA-Stunden (in der gymnasialen Oberstufe)

Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II verbringen ihre Frei- und EVA-Stunden nach Möglichkeit im Freien.


Gottesdienste

Schulgottesdienste nach den Sommerferien sind grundsätzlich möglich. Maßgeblich für die eventuelle Durchführung wird die dann jeweils geltende Rechtslage (Coronaschutzverordnung) sein, denn Schulgottesdienste finden ganz überwiegend in kirchlichen Räumen statt, so dass das Schulgelände verlassen werden muss. Gottesdienste finden unter den von den Kirchen und Religionsgemeinschaften aufgestellten Beschränkungen zur Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln statt.


HAB/ Übermittagsbetreuung

Das Betreuungsangebot der HAB wird im Schuljahr 2020/2021 im Rahmen der vorhandenen Kapazitäten unter Beachtung des schulischen Hygienekonzeptes wieder regulär aufgenommen.

Die Zusammensetzung der Gruppen in der HAB wird dokumentiert, um bei Bedarf Infektionsketten zurückverfolgen zu können. Für Räume und Kontaktflächen gelten die Hygienebestimmungen, die im Rahmen der standortbezogenen Hygienekonzepte festgelegt sind. Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung gilt entsprechend den vorstehenden Regelungen zum Schulbetrieb.


Hygiene- und Infektionsschutz

Vgl. die Seite “Hygiene- und Infektionsschutz“.


Individuelle Förderung

Die individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler ist Aufgabe aller Schulen (§ 1 SchulG). Im kommenden Schuljahr wird es darauf ankommen, ausgehend von einer gründlichen Diagnostik, den Lernprozess aller Schülerinnen und Schüler im engen Austausch mit den Eltern kontinuierlich zu begleiten, Förderangebote gezielt auszugestalten und frühzeitig schulinterne Maßnahmen zu ergreifen, um Bildungsverläufe und Abschlüsse zu sichern.

Am FEG werden im Schuljahr 2020/2021 in den G8-Jahrgangsstufen der Sekundarstufe I nach den Herbstferien Quartalskurse angeboten, um eventuelle Lernrückstände aufzuarbeiten. Zudem kommen insbesondere in der Orientierungsstufe förderdiagnostische Instrumente in den Hauptfächern zum Einsatz, um eventuelle Förderbedarfe zu erkennen und auf diese durch Angebote im Unterricht reagieren zu können.


Leistungsbewertung (im Distanzunterricht)

Die gesetzlichen Vorgaben zur Leistungsüberprüfung (§ 29 SchulG i. V. m. den in den Kernlehrplänen bzw. Lehrplänen verankerten Kompetenzerwartungen) und zur Leistungsbewertung (§ 48 SchulG i. V. m. den jeweiligen Ausbildungs- und Prüfungsordnungen) gelten auch für die im Distanzunterricht erbrachten Leistungen. Eine Qualitätsorientierung bietet der Referenzrahmen Schulqualität NRW mit impulsgebenden
Formulierungen.

Die Leistungsbewertung erstreckt sich auch auf die im Distanzunterricht vermittelten Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler. Klassenarbeiten und Prüfungen finden in der Regel im Rahmen des Präsenzunterrichts statt. Daneben sind weitere in den Unterrichtsvorgaben vorgesehene und für den Distanzunterricht geeignete Formen der Leistungsüberprüfung möglich. Die im Distanzunterricht erbrachten Leistungen werden also in der Regel in die Bewertung der sonstigen Leistungen im Unterricht einbezogen. Leistungsbewertungen im Beurteilungsbereich „Schriftliche Arbeiten“ können auch auf Inhalte des Distanzunterrichts aufbauen.

Die Grundsätze zur Leistungsbewertung werden im FEG zu Beginn des Schuljahres hinreichend klar und verbindlich festgelegt und während der Klassen-, Jahrgangsstufen- und Schulpflegschaftssitzungen sowie in der Schulkonferenz kommuniziert. Bezogen auf die Veränderungen in der Leistungsbewertung durch den Distanzunterricht bzw. durch die Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht ist eine Überprüfung und ggf. Anpassung der Grundsätze der Leistungsbewertung durch die zuständige Fachkonferenz (§ 70 SchulG) notwendig. Im Sinne einer transparenten Bewertungspraxis ist es ebenso notwendig, Schülerinnen und Schüler und deren Eltern über die Grundsätze der Leistungsbewertung zu informieren.

Sonstige Leistungen im Unterricht
Ebenso wie bei der Gestaltung des Unterrichts Anpassungen notwendig werden, muss auch der Bereich der Leistungsüberprüfung im Hinblick auf die Passung für den Distanzunterricht überprüft werden. Nicht alle für den Präsenzunterricht geeigneten Formen der Leistungsüberprüfung sind auf den Distanzunterricht übertragbar, zumal je nach Grad der häuslichen Unterstützung auch die Frage der Eigenständigkeit der Leistung zu beachten ist. Ergänzend zur Bewertung eines Schülerinnen- bzw. Schülerproduktes empfiehlt sich ggf. mit den Schülerinnen und Schülern über den Entstehungsprozess bzw. über den Lernweg ein Gespräch zu führen, das in die Leistungsbewertung einbezogen werden kann. Bei der Konzeption von Leistungsüberprüfungen müssen die für die Leistungserbringung erforderlichen Rahmenbedingungen berücksichtigt werden, wie beispielsweise die Verfügbarkeit eines ruhigen Arbeitsplatzes. Der Grundsatz der Chancengleichheit muss gewahrt sein. Mögliche Formen der Leistungsüberprüfung für den Distanzunterricht (Beispiele) im Beurteilungsbereich „Sonstige Leistungen im Unterricht“:

Tab.: sonstige Leistung im Distanzunterricht (aus: Handreichung des MSB zum Distanzunterricht)

Schriftliche Leistungen im Unterricht
Klassenarbeiten und Prüfungen finden in der Regel im Rahmen des Präsenzunterrichts statt. Auch Schülerinnen und Schüler mit coronarelevanten Vorerkrankungen sind verpflichtet, an den schriftlichen Leistungsüberprüfungen unter Wahrung der Hygienevorkehrungen teilzunehmen.

Die erforderlichen Leistungsnachweise sind in den Ausbildungs- und Prüfungsordnungen geregelt. So besteht beispielsweise auf der Grundlage der APO SI bereits jetzt die Möglichkeit, einmal im Schuljahr pro Fach eine Klassenarbeit durch eine andere, in der Regel schriftliche, in Ausnahmefällen auch gleichwertige nicht schriftliche Leistungsüberprüfung zu ersetzen (§ 6 Abs. 8 APO- SI). Des Weiteren kann in den modernen Fremdsprachen einmal im Schuljahr eine schriftliche Klassenarbeit durch eine gleichwertige Form der mündlichen Leistungsüberprüfung ersetzt werden. Diese Regelungen können auch im Distanzunterricht Anwendung finden – z. B. eine mündliche Leistungsüberprüfung in Form einer Videokonferenz. Die Fachkonferenzen können fachbezogene, zu den Klassenarbeiten alternative Formen der Leistungsüberprüfung entwickeln, die sowohl im Präsenz- als auch im Distanzunterricht genutzt werden können. Als alternative Formen bieten sich beispielsweise Portfolios, aufgabenbezogene schriftliche Ausarbeitungen, mediale Produkte (ggf. mit schriftlicher Erläuterung) sowie Projektarbeiten an. In der gymnasialen Oberstufe gilt für die Fächer mit Klausuren, dass in der Qualifikationsphase nach Festlegung durch die Schule eine Klausur durch eine Facharbeit ersetzt wird. Die Verpflichtung zur Anfertigung einer Facharbeit entfällt bei Belegung eines Projektkurses (§ 14 Abs. 3 APO-GOSt). In den modernen Fremdsprachen können Klausuren mündliche Anteile enthalten. In einem der ersten drei Halbjahre der Qualifikationsphase wird im FEG in den modernen Fremdsprachen eine Klausur durch eine gleichwertige mündliche Leistungsüberprüfung ersetzt. Die mündliche Leistungsüberprüfung liegt dabei nicht in dem Halbjahr, das in demselben Fach von der Schule für die Facharbeit festgelegt wurde (§ 14 Abs. 5 APO-GOSt). Sowohl die Anfertigung der Facharbeit als auch mündliche Leistungsüberprüfungen können auch in Distanzphasen erfolgen. Für mündliche Leistungsüberprüfungen, aber auch für die Beratungsgespräche im Rahmen der Erstellung der Facharbeit, bieten sich z. B. Videokonferenzen an.

Umgang mit Ergebnissen
Die Leistungsüberprüfungen werden so angelegt, dass sie die Lernentwicklung bzw. den Lernstand der Schülerinnen und Schüler angemessen erfassen und Grundlage für die weitere Förderung sind. Die Rückmeldung an die Schülerinnen und Schüler sollte daher differenziert Stärken und Schwächen hervorheben und Hinweise zum Weiterlernen geben. Der Lehrkraft liefern Leistungsüberprüfungen wertvolle Hinweise zur Reflexion des eigenen Unterrichts.

Rückmeldung
Für eine Lernberatung und Förderung der Schülerinnen und Schüler sind prozessbegleitende und entwicklungsorientierte Feedbackphasen sowohl durch Mitschülerinnen und Mitschüler als auch durch die Lehrkraft gerade im Distanzunterricht von besonderer Bedeutung. Je nach Leistungsüberprüfungsformat kann ggf. auch eine Peer-to-Peer-Feedbackphase mit anschließender Möglichkeit der Nachbearbeitung initiiert werden, welche der abschließenden Leistungsbeurteilung durch die Lehrkraft vorgeschaltet ist. Lehrkräfte geben insbesondere auch im Rahmen des Distanzunterrichts sowohl Eltern als auch den Schülerinnen und Schülern selbst den Lernprozess begleitende Rückmeldungen zum jeweiligen Leistungsstand und zu weiteren Möglichkeiten der Förderung (§ 44 SchulG).


Literaturkurs Theater

Der Literaturkurs Theater besteht aus

  • Theorieeinheiten, welche im Klassenraum durchgeführt werden können, und
  • praktischen Einheiten, die nach Wetterlage im Freien oder im PZ stattfinden werden, so dass die Abstandsregeln eingehalten werden können.

Die Schülerinnen und Schüler bringen sich ihre eigene Matte oder Handtuch für die Übungen mit.
Gründliches Händewaschen oder eine wirksame Handdesinfektion nach dem Unterricht sind erforderlich. Grundsätzlich gilt, die Vorgaben in der jeweils gültigen CoronaSchVO zu beachten.


Maskenpflicht

Vgl. die Hinweise zum Stichwort „Mund-Nasen-Schutz“.


Medienbildung

Die Weiterführung des Unterrichts auf Distanz ist an die Entwicklung eines organisatorischen und pädagogischen Plans gebunden . Den Schulen wird zur Unterstützung ein Leitfaden zur Entwicklung organisatorischer, didaktischer und pädagogischer Konzepte sowie Leitlinien zur Leistungsbewertung an die Hand gegeben. Unter anderem sollen in ihm Fragen zu Organisationsmodellen, zu den im Kollegium zu treffenden Absprachen, zur Sicherstellung der Lernangebote für alle Schülerinnen und Schüler, zur Einbeziehung der Eltern und der Information der Schulgemeinde, zur Einführung von Study Halls etc. thematisiert werden.


Mensa

Möglich sind Angebote zur Mittagsverpflegung durch Dienstleister, Kioske oder Bistros zur Versorgung derjenigen, die sich am Schulstandort aufhalten, wenn die aktuell gültigen Vorgaben zum Infektionsschutz und die Hygienevorschriften eingehalten werden. Am FEG wird diese Maßgabe wie folgt umgesetzt:

  • Die Schülerinnen und Schüler sowie weitere Gäste der Schulmensa müssen sich nach Betreten der Mensa die Hände waschen bzw. bei Bedarf desinfizieren (Desinfektionsmittel der Kategorie “mind. begrenzt viruzid” wird bereitgestellt).
  • Die Schülergruppen, die im Klassen- oder Kursverbund unterrichtet werden, nehmen die Mahlzeiten gemeinsam ein. Eine Durchmischung der verschiedenen Schülergruppen muss vermieden werden. Deshalb gibt es gestaffelte Essenszeiten und definierte Gruppentische:
    • Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 6 dürfen ab 12.50 Uhr die Mensa betreten, wobei
      • die Schülerinnen und Schüler der Klassen 6a und 6b tatsächlich um 12.50 Uhr beginnen,
      • die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c und 6d um 13.05 Uhr und
      • die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6e um 13.15 Uhr.
    • Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 dürfen ab 13.20 Uhr die Mensa betreten,
      • wobei die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a und 5b tatsächlich um 13.20 Uhr beginnen,
      • die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5c und 5d um 13.35 Uhr und
      • die Schülerinnen und Schüler der Klasse 5e um 13.45 Uhr.
    • Schülerinnen und Schüler anderer Jahrgangsstufen bzw. weitere Mensagäste können die Mensa ohne Zeitvorgabe nutzen, da es sich erfahrungsgemäß um eine kleine Gruppe handelt. Voraussetzung der Nutzung ist allerdings, dass keine Schlange an der Essensausgabe vorhanden ist. Sollte eine Schlange bestehen, warten diese Gäste, bis die Schlange sich aufgelöst hat und besuchen die Mensa dann.
    • Die Schülerinnen und Schüler nehmen ihre Mahlzeit an definierten Gruppentischen ein. Es gibt Tische für
      • a-Klassen,
      • b-Klassen,
      • c-Klassen,
      • d-Klassen und
      • e-Klassen.
    • Alle anderen Mensagäste (die keine Schülerinnen oder Schüler sind) nutzen in der Mensa freie Tischkapazitäten unter Wahrung von Mindestabständen.
    • Für die Anordnung der Tische gilt:
      • zwischen den Tischen mindestens 1,5 m Abstand (gemessen ab Tischkante bzw. den zwischen zwei Tischen liegenden Sitzplätzen) liegen;
      • bei Sitzbereichen in Nähe von Arbeitsplätzen (Theke etc.) und Verkehrsflächen (Eingang/Ausgang, Gang zur Toilette etc.) ein 1,5 m Abstand zu diesen Flächen eingehalten wird. Unmittelbar vor der Theke sind Sitzplätze nur mit zusätzlichen Barrieren zulässig (z. B. Plexiglas wie im Einzelhandel).
    • Über Tischanordnungen und Bewegungsflächen wird eine Raumskizze erstellt, aus der sich die Abstände erkennen lassen. Diese ist vor Ort vorzuhalten. In stark frequentierten Bereichen/Warteschlangen (Eingang, Toiletten etc.) werden Abstandsmarkierungen angebracht .
  • Gänge zum Ein-/Ausgang, zur Küche, zu Toiletten etc. sollen eine Durchgangsbreite haben, mit der beim Durchgehen die Einhaltung des 1,5 m Abstandes zu den an den Tischen sitzenden Personen grundsätzlich eingehalten werden kann. Soweit dies baulich nicht sichergestellt werden kann, sind aber Abweichungen flexibel zulässig, da grundsätzlich im Innenbereich eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung außer am Sitzplatz gilt (§ 2 Abs. 3 Ziffer 7 CoronaSchVO).
  • Gebrauchsgegenstände (Gewürzspender, Zahnstocher, etc.) stehen nicht offen auf den Tischen.
  • Selbstbedienungsbuffets sind nur zulässig, wenn die Schülerinnen und Schüler sich vor jeder Nutzung an bereitgestellten Desinfektionsmittelspendern die Hände desinfizieren und bei der Nutzung eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Eine möglichst gute Abschirmung oder Abdeckung der Speisen („Spuckschutz“ o.ä.) ist zusätzlich sinnvoll.
  • Die Räumlichkeit der Mensa wird ausreichend belüftet. Abfälle werden in kurzen Intervallen ordnungsgemäß entsorgt.
  • Sichergestellt ist zudem, dass
    • Spülvorgänge für Geschirr und Gläser möglichst maschinell mit Temperaturen von mindestens 60 Grad Celsius durchgeführt werden;
    • Beschäftigte mit Kontakt zu den Gästen (Service, Kasse etc.) tragen eine Mund-Nase-Bedeckung (diese muss bei Durchfeuchtung gewechselt werden; nach jedem Abräumen von Speisengeschirr sollen Händewaschen/-desinfektion erfolgen; Händewaschen/-desinfektion ansonsten mindestens alle 30 Minuten, soweit dies noch nicht erfolgt ist);
    • die Beschäftigten der Mensen in den vorgenannten Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln (inkl. allg. Regeln des Infektionsschutzes wie „Niesetikette“, Einordnung von Erkältungssymptomen etc.) unterwiesen sind;
    • Schülerinnen und Schüler sowie weitere Mensagäste durch Hinweisschilder, Aushänge usw. über die einzuhaltenden Regeln informiert werden.

Die obigen Maßgaben orientieren sich an den Hygieneempfehlungen für die Verpflegung in Schulmensen des Ministeriums für Schule und Bildung sowie des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales.

Die Stadt Bonn sichert zudem zu, dass der Eingangs- bzw. Ausgabebereich mit einem fest montierten Desinfektionsmittelspender ausgestattet wird. Die Montage erfolgt durch den Hausmeister.

(Zu weiteren Hinweisen vgl. Punkt 6 der Schulmail vom 31.08.2020.)


Mitwirkung

Für die partizipative Gestaltung des Schullebens ist es unabdingbar, dass die Gremien der schulischen Mitwirkung ungehindert tätig werden können. Hierzu gehört insbesondere ihre Konstituierung nach den Wahlen zu Beginn des kommenden Schuljahres sowie die Beratung und Fassung erforderlicher Beschlüsse in Sitzungen. Eingeschränkte Tagungsmöglichkeiten und – im Falle der Schulkonferenz – grundsätzlich zulässige Eil- und Dringlichkeitsentscheidungen gemäß § 67 Absätze 4 und 5 SchulG sind nur noch als Ausnahmen vertretbar.

Die Tätigkeit der Schulmitwirkungsgremien stellt eine sonstige schulisch-dienstliche Nutzung der Schule im Sinne von § 1 Absatz 5 Nr. 5 der CoronaBetrVO dar. Da ist es, unter Wahrung der weiter geltenden Vorgaben an den Hygiene- und Infektionsschutz (Mindestabstand soweit möglich, ansonsten Maskenpflicht sowie Sicherstellung der Rückverfolgbarkeit), zulässig und erforderlich, dass auch die Elternvertreter in den Mitwirkungsgremien das Recht haben, hierzu die Schule zu betreten; entsprechendes gilt für die Schülervertretung. Für Lehrkräfte handelt es sich um die Erledigung von nicht unterrichtlichen Dienstaufgaben nach § 1 Absatz 5 Nr. 2 CoronaBetrVO.

(s. auch die Hinweise zu dem Stichwort “Pflegschaftssitzungen“)


Musikunterricht

Der schulische Musikunterricht findet im Schuljahr 2020/2021 in seinen unterschiedlichen Ausprägungen statt. Gemeinsames Singen in geschlossenen Räumen ist vorerst bis zu den Herbstferien nicht gestattet. Dabei stellt das Schulministerium klar, dass mit „geschlossenen Räumen“ in erster Linie Klassenräume gemeint sind. Verfügt eine Schule über ausreichend große und gut zu belüftende Räume (z.B. Aula, Musiksaal), die ein gemeinsames Singen ermöglichen, das die Anforderungen der Anlage zur CoronaSchVO erfüllt, also insbesondere vergrößerte Abstandsregeln zwischen den Sängerinnen und Sängern sowie möglichen anderen Akteuren berücksichtigt, dann kann auch in diesen Räumen gesungen werden. Dies trifft im FEG auf das Pädagogische Zentrum (PZ) zu.

Beim gemeinsamen Singen außerhalb von geschlossenen Räumen sowie bei der Verwendung von Blasinstrumenten sind die jeweils aufgeführten Sonderregelungen der CoronaSchVO (insbesondere § 8 Abs. 5 CoronaSchVO in entsprechender Anwendung) und ihrer Anlage zu beachten. Diese beinhalten im Wesentlichen vergrößerte Mindestabstände, Hinweise zum Umgang mit und zur Reinigung von Instrumenten sowie zur Hygiene in und zur Durchlüftung von Räumlichkeiten.

Sofern die räumlichen Möglichkeiten in einzelnen Klassen und Kursen die Einhaltung der Vorschriften für das Singen und das Spielen von Blasinstrumenten temporär oder dauerhaft nicht ermöglichen, ist auf andere Formen des aktiven Musizierens und Gestaltens zurückzugreifen, die den Schülerinnen und Schülern im Musikunterricht ebenfalls kreative Schaffens- und Ausführungsprozesse ermöglichen.

(Zu weiteren Hinweisen vgl. Punkt 3 der Schulmail vom 31.08.2020.)


Pausenregelung 2.0

Im FEG gilt im Schuljahr 2020/2021 eine Pausenregelung, die den besonderen Erfordernissen des Infektionsschutz Rechnung trägt. Die Pausenregelung kann hier eingesehen werden:

Die Regelung zur Pause nach der dritten Stunde gilt nicht für Lerngruppen, die in der dritten Stunde Sportunterricht im Wasserland haben.


Präsenzunterricht

Für das Schuljahr 2020/2021 ist Präsenzunterricht nach Stundenplan vorzusehen. Aufgrund schulinterner, lokaler oder regionaler Vorkommnisse ist nicht auszuschließen, dass Unterricht, auch nach Ausschöpfung aller Möglichkeiten, zeitweilig oder in Ausnahmefällen auch länger anhaltend nicht als Präsenzunterricht erteilt werden kann und es zu einer Mischung aus Präsenz- und Distanzunterricht kommt. Die Entscheidungen hierzu treffen die Schulleitungen und informieren darüber die Schulaufsicht. Die verbindlichen Rahmenvorgaben werden durch das Ministerium für Schule und Bildung zeitnah festgelegt.


Schulfahrten

Auf Grund des Runderlasses vom 28. Mai 2020 sind alle ein- und mehrtägigen Klassenfahrten, Studienfahrten und Schüleraustausche in das Ausland, die im Zeitraum vor den Herbstferien geplant waren, abzusagen. Das Land Nordrhein-Westfalen übernimmt die Stornierungskosten aller von Schulen abgesagten Fahrten ins Ausland, die bis zu den Herbstferien geplant waren, nur soweit die Stornierungen durch die Schulen bis zum 12. Juni 2020 erfolgt sind. Sofern für die Zeit nach den Herbstferien Buchungen beabsichtigt sind, ist darauf zu achten, dass jederzeit eine kostenfreie Stornierung möglich ist, da das Land Nordrhein-Westfalen keine Stornokosten für Absagen nach dem 12. Juni 2020 bzw. nach dem 10. Juli 2020 übernimmt.

Fahrten und Exkursionen innerhalb Deutschlands können unter Beachtung der erforderlichen Maßnahmen zur Wahrung des Infektionsschutzes durchgeführt werden. Mehrtägige Reisen innerhalb Nordrhein-Westfalens oder in andere Bundesländer sowie eintägige Wandertage und Exkursionen zu außerschulischen Lernorten sind somit möglich. Bei der Buchung und Planung ist im Vorfeld sorgfältig die Vereinbarkeit mit dem Infektionsschutz zu prüfen.

Infolge der Unwägbarkeiten aufgrund der Pandemieentwicklung und der Kostenrisiken gilt gegenwärtig im FEG, dass prinzipiell keine jahrgangsstufenbezogenen (Abschluss)fahrten geplant werden. Denkbar sind allenfalls kurs- bzw. lerngruppenbezogene Planungen, wenn alle Erziehungsberechtigten bzw. volljährigen Schülerinnen und Schüler das finanzielle Ausfallrisiko im Stornofall schriftlich dokumentiert und durch eine Vorabzahlung abgesichert auf sich nehmen.

Vgl. auch das Stichwort “Exkursionen“.


Sportunterricht

Mit der Rückkehr zum angepassten Schulbetrieb in Corona-Zeiten zum Schuljahr 2020/2021 wird der Unterricht auch im Fach Sport möglichst in vollem Umfang wiederaufgenommen. Auf Grund des § 9 Absatz 7 der CoronaSchVO ist Sportunterricht, inklusive Schwimmunterricht, an Schulen erlaubt.

Als einziges Schulfach mit schwerpunktmäßig physischer Betätigung in dafür vorgesehenen Sportstätten wie Sporthallen, Schwimmhallen oder auf Sportplätzen gilt es im Sportunterricht – auch angesichts des hier nicht anwendbaren Schutzes durch eine Mund-Nase-Bedeckung – in besonderem Maße darauf zu achten, Bedingungen zu schaffen, die die aktuellen Vorgaben zur Eindämmung des Infektionsgeschehens beachten und Situationen verhindern, die Infektionsgeschehen verstärken könnten. Im FEG geschieht dies durch die folgenden Vorkehrungen:

  • Der Sportunterricht findet im Zeitraum bis zu den Herbstferien im Freien stattfinden, wie auch der Krisenstab der Stadt Bonn feststellt. In den begründeten Ausnahmesituationen, in denen der Schulsport nicht im Freien durchgeführt werden kann, werden in Sporthallen durch eine ausreichende Belüftung hoher Aerosolenkonzentrationen vermieden.
  • Kontaktsport ist nach Möglichkeit zu vermeiden.
  • Die Sportarrangements werden so gestaltet, dass die erforderlichen Abstände eingehalten und Ortwechsel vermieden werden (z.B. durch Workouts zum Kraft- und Beweglichkeitstraining). “Sitzpläne” können so erstellt werden.
  • Die Schülerinnen und Schüler bringen bei Bedarf ihre eigene Matte bzw. ein eigenes Handtuch mit.
  • Beengte Situationen in den Umkleiden werden vermieden (z.B. indem die Lernenden bereits in Sportkleidung zum Unterricht kommen oder indem die Schülerinnen und Schüler sich in kleinen Gruppen nacheinander umziehen).
  • (Zu weiteren Hinweisen vgl. Punkt 4 der Schulmail vom 31.08.2020.)

Gründliches Händewaschen oder eine wirksame Handdesinfektion nach dem Sport sind zwingend erforderlich. Grundsätzlich gilt, die Vorgaben in der jeweils gültigen CoronaSchVO zu beachten.

Schulsportgemeinschaften können im neuen Schuljahr zwar grundsätzlich wieder durchgeführt werden. Am FEG werden diese aber bis auf Weiteres – zunächst befristet bis zu den Herbstferien – ausgesetzt.


Stundenpläne (aktueller Stand, Änderungen und Anpassungen noch möglich)

Die Stundenpläne, die ab dem 24.08.2020 gelten, können über die folgenden Links eingesehen werden:

Bitte beachten Sie, dass die Zeiten, die im Stundenplan angegeben sind, teilweise nicht gültig sind, weil am FEG gegenwärtig

  • der Unterrichtsbeginn,
  • die Pausen und
  • der Unterrichtsschluss

entzerrt werden. Zudem sind folgende Hinweise wichtig:

  • Die Pläne sind noch nicht nach A- und B-Wochen gegliedert. In den ersten beiden und in der 8. und 9. Stunde gilt die alte Regel, dass in ungeraden Wochen die erste und die neunte Stunde verdoppelt wird und in geraden Wochen die zweite und achte.
  • Sämtliche AGs, Ensembles und Projekte werden bis auf Weiteres ausgesetzt, obwohl sie teilweise noch in den Stundenplänen ausgewiesen sind.
  • In den Jahrgangsstufen 8 und 9 sind Quartalskurse (“Fö”) verzeichnet, die für einzelne Schülerinnen und Schüler erst nach den Herbstferien angeboten werden.


Tag der offenen Tür

Besondere Bedingungen im Jahr 2020

Der Tag der offenen Tür am FEG findet in diesem Jahr am 07.11.2020 unter besonderen Bedingungen statt, um der Pademieentwicklung Rechnung zu tragen. Diese Bedingungen sind mit den städtischen Gymnasien in Bonn sowie der Stadt Bonn als Schulträger abgestimmt. Insbesondere wurde festgelegt, dass an den städtischen Gymnasien Bonns pro Familie nur ein Elternteil den Tag der offenen Tür besuchen darf. Damit sich die Kinder der vierten Klassen, um die es primär geht, ein eigenes Bild vom Friedrich-Ebert-Gymnasium machen können, wird parallel zu dem Tag der offenen Tür eine digitale Schnitzeljagd durch das FEG angeboten. Diese Schnitzeljagd wird mit der App Biparcours realisiert. Einzelheiten zu der Schnitzeljagd werden ab dem 07.11.2020 an dieser Stelle präsentiert.

Der Tag der offen Tür selbst umfasst folgende Angebote:

Anmeldung zwecks Rückverfolgbarkeit

Um mit Blick auf potenzielle COVID-19-Gefahren die Rückverfolgbarkeit zu gewährleisten, ist es erforderlich, sich im Vorfeld des Tages der offenen Tür anzumelden.

  • Insgesamt gibt es drei Zeitfenster, an denen der Besuch des FEG am 07.11.2020 möglich ist. Jedes Zeitfenster steht für insgesamt 80 Personen offen.
  • Zusätzlich wird eine Abendveranstaltung am 26.11.2020, angeboten, während der das Fremdsprachenlernen am FEG vorgestellt wird.

Die Anmeldung zu dem Tag der offenen Tür sowie zu dem Informationsabend über das “Sprachenlernen am FEG” findet über die nachstehenden Anmeldeformulare statt. Bitte geben Sie zunächst die persönlichen Angaben des Elternteils an, welches die jeweilige Veranstaltung im FEG besucht (die Daten des Kindes werden in einem späteren Schritt abgefragt).

Beratungsgespräche

Wir laden Sie und Ihr Kind außerdem zu einem Beratungsgespräch ein. Einen Termin können Sie am 7. November 2020 vor Ort in der Schule oder ab dem 9. November 2020 telefonisch vereinbaren. Diese Gespräche führen wir mit Ihnen in dem Zeitraum vom 23. November 2020 bis zum 21. Dezember 2020.

Erste Informationen zum FEG bieten die folgenden Verweise bzw. Dokumente:


Telekomkantine

Die Kantine der Telekom ist derzeit für Schulangehörige (Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte) nicht geöffnet.


Unterricht in den Jahrgangsstufen 5 und 6 in der 7. Stunde

Jahrgang 5:
Die fünften Klassen haben mittwochs in der 6./7. Stunde Rel/PP. Der Unterricht wird am Ende etwas gekürzt.

Regelung für mittwochs:
12.20 Uhr – 13.45 Uhr Unterricht Rel/ PP
ab 13.50 Mensabesuch
anschließend HAB

Regelung für dienstags:
Die fünften Klassen gehen dienstags zu anderen Zeiten als an den anderen Tagen in die Mensa. Grund dafür ist die 7. Stunde der sechsten Klassen.
Plan nur für dienstags:
5a und 5e Mensa um 13.05 Uhr
5c und 5d Mensa um 13.15 Uhr
5b Mensa um 13.25 Uhr

Jahrgang 6:
Die sechsten Klassen haben dienstags in der 7. Stunde Rel/PP. Der Unterricht wird am Ende etwas gekürzt.
13.10 Uhr – 13.45 Uhr Unterricht Rel/PP
ab 13.50 Uhr Mensabesuch
anschließend HAB

Die Komplexität der Regelung ist der Tatsache geschuldet, dass einerseits die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit haben müssen, in der Mensa zu essen, andererseits aber coronabedingt nicht zu viele Schülerinnen und Schüler gleichzeitig in der Mensa sein dürfen.


Unterrichtsbeginn

Am FEG wird der Unterrichtsbeginn entzerrt (die unten einsehbare Auflistung wurde angepasst und gilt ab Montag, 21.09.2020):

  • Jahrgangsstufen 5, 9 und Q2: Beginn der ersten Schulstunde um 7.45 Uhr.
  • Jahrgangsstufen 6, EF und Q1: Beginn der ersten Schulstunde um 8.00 Uhr.
  • Jahrgangsstufen 7 und 8: Beginn der ersten Schulstunde um 8.15 Uhr.

Der entzerrte Unterrichtsbeginn führt dazu, dass es auf dem Schulhinweg nicht zu großen Schülerinnen- und Schülergruppen kommt (z.B. an der Straßenbahnhaltestelle).


Unterrichtsschluss (nach der 6. Stunde)

Am FEG wird der Unterrichtsschluss an (ausschließlich!) den Tagen, an denen der Unterricht für Schülerinnen und Schüler nach der 6. Stunde endet, entzerrt:

  • Jahrgangsstufen 5, EF, Q1 und Q2: Ende der sechsten Schulstunde um 13.05 Uhr.
  • Jahrgangsstufen 6, 7, 8 und 9: Ende der sechsten Schulstunde um 12.50 Uhr.

Der entzerrte Unterrichtsschluss führt dazu, dass es auf dem Schulrückweg nicht zu großen Schülerinnen- und Schülergruppen kommt (z.B. an der Straßenbahnhaltestelle).


Vertretung (infolge coronabedingter Ausfälle)

Wenn einzelne Lehrkräfte aufgrund der pandemischen Entwicklung nicht für den Präsenzunterricht zur Verfügung stehen, so bieten diese grundsätzlich Distanzunterricht an. Dieser Distanzunterricht wird in den unterschiedlichen Schulstufen wie folgt flankiert:

In der Sekundarstufe I

In den Jahrgangsstufen 5 bis 9 findet eine Präsenzvertretung statt, wenn es sich bei den Stunden im Stundenplan nicht um Randstunden handelt.

In der Sekundarstufe II

In den Jahrgangsstufen EF, Q1 und Q2 werden coronabedingte Vertretungsbedarfe durch Distanzunterricht aufgefangen. Da der Distanzunterricht gem. § 2 Abs. 3 Satz 2 der geplanten zweiten Verordnung zur befristeten Änderung der Ausbildungs- und Prüfungsordnungen gemäß § 52 SchulG inhaltlich und methodisch mit dem Präsenzunterricht verknüpft ist, werden innerhalb betroffener Fachkonferenzen verbindliche Festlegungen getroffen, wie diesem Grundsatz (“Verknüpfung von Präsenz- und Distanzunterricht“) kursübergreifend Rechnung getragen wird (z.B. durch regelmäßige Präsenzangebote in der 7. Stunde). Über diese Festlegungen werden die Schülerinnen und Schüler, die es betrifft, informiert.

Vgl. auch das Thema “Freistunden und EVA-Stunden (in der gymnasialen Oberstufe)“.


Videokonferenzen

Allgemein

Videokonferenztools sind eine von vielen guten Möglichkeiten, den Unterricht auf Distanz zu gestalten. Sie eignen sich besonders, wenn die Schülerinnen und Schüler (alle oder auch Teilgruppen von einzelnen Klassen) zu gleicher Zeit erreicht und unterrichtet werden sollen. Sie können die Beziehungsarbeit zu den Schülern unterstützen und ermöglichen außerdem soziale Kontakte der Schülerinnen und Schüler untereinander. Auch wenn durch Videokonferenzen der Präsenzunterricht nicht 1:1 abgebildet werden kann und auch nicht soll, können sie gut zum Auftakt neuer Lerneinheiten genutzt werden oder auch für den Austausch von Lernerfahrungen und Lernergebnissen. Daneben können Videokonferenzen ein wesentlicher Bestandteil für eine notwendige Tagesstruktur der Schülerinnen und Schüler sein.

Datenschutz

Grundsätzlich gibt es keine rechtliche Regelung, die Schulen sowie Lehrkräften ausdrücklich die Verwendung von modernen Kommunikationsmedien wie Videokonferenztools verbietet.

Bei Videokonferenzen werden jedoch in der Regel personenbezogene Daten verarbeitet und diese können durchaus auch recht sensibel sein. Am FEG ist damit klar: Auch mit dem Thema Videokonferenzen muss aus Sicht des Datenschutzes sehr verantwortungsvoll umgegangen werden.

Die Schulleitung steht in der Verantwortung für die Beachtung der Datenschutzbestimmungen (vgl. auch das Stichwort “Datenschutz” auf dieser Seite). Nach diesen Vorgaben muss bei der dienstlichen Kommunikation an öffentlichen Schulen beachtet werden, ob der gewählte Kommunikationskanal die datenschutzrechtlichen Voraussetzungen erfüllt. Dies gilt allerdings nur, wenn personenbezogene Daten verarbeitet werden. Daher ist z. B. die reine Übermittlung von Arbeitsmaterialien an die Schülerinnen und Schüler unproblematisch.

Wenn Lehrkräfte mit Eltern und Schülerinnen und Schülern aber über digitale Kanäle weitergehend kommunizieren, liegt dies im persönlichen Ermessen aller an der Kommunikation Beteiligten. Die Eltern müssen über den Einsatz digitaler Kanäle informiert werden, eine Einverständniserklärung der betroffenen Personen bzw. der Erziehungsberechtigten, die freiwillig, ausdrücklich und widerrufbar sein muss, ist einzuholen.

Daher ist ab dem 12.08.2020 die Verwendung des gegenwärtig in der Schule genutzten Videokonferenzsystems Microsoft Teams nur noch möglich, wenn die nachstehenden Einwilligungen ausgefüllt und in der Schule abgegeben wurden:

Zugangsdaten

In den Erklärungen ist die Verwendung von Microsoft Teams über individualisierte und anonymisierte Accounts vorgesehen. Diese Accounts werden von der Schulleitung eingerichtet. Schülerinnen und Schüler wenden sich bitte ausschließlich an ihre Klassenleitungen (in der Sekundarstufe I) bzw. an die Stufenleitungen (in der Sekundarstufe II), wenn Konten eingerichtet oder wiederhergestellt werden sollen.

Vgl. die Hinweise des Schulministeriums zu “Videokonferenzen”.


Wegeleitsystem 2.0

Vgl. die Hinweise zum Stichwort “Wegeleitsystem 2.0“.


Datenschutz
Ich, Frank Langner für das Friedrich-Ebert-Gymnasium (Wohnort: Deutschland), verarbeite zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in meiner Datenschutzerklärung.
Datenschutz
Ich, Frank Langner für das Friedrich-Ebert-Gymnasium (Wohnort: Deutschland), verarbeite zum Betrieb dieser Website personenbezogene Daten nur im technisch unbedingt notwendigen Umfang. Alle Details dazu in meiner Datenschutzerklärung.